Pressemitteilung vom 6.10.2018,18.45 Uhr

Ende Gelände feiert Erfolg im Hambacher Wald ++ Besetzung und Protest für sofortigen Kohleausstieg gehen weiter

Kerpen-Buir, 6.10.2018. Mehr als 10.000 Menschen sind heute in den Hambacher Forst geströmt, um ihren Protest für sofortigen Kohleausstieg an den Ort zu tragen, der zum Symbol für die Klimabewegung geworden ist. Ende Gelände Aktive unterstützten eine weitere Besetzung und brachten Hängematten und Material für Baumhäuser in den Wald. Während der Aktion standen ein Bagger und Förderbänder im Tagebau Hambach still.

„Wir feiern heute gemeinsam, dass zivilgesellschaftlicher Protest konkret etwas verändern kann. Wir haben großen Respekt vor den Menschen, die seit vielen Jahren die Besetzung des Hambacher Forsts gehalten haben und allen, die mitgeholfen haben, dass der Hambi bleibt. Jetzt müssen wir weiter kämpfen, um den sofortigen Kohleausstieg durchzusetzen“, sagt Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände.

Bei Sonnenuntergang hat Ende Gelände die Aktion beendet. Viele Menschen werden aber im Wald bleiben und die entstandenen Strukturen weiter ausbauen. Ende Gelände plant unterdessen bereits die nächste Aktion, um weitere Zerstörung durch RWE zu stoppen.

„Unser Protest heute ist der Anfang vom Ende für den Kohle-Konzern RWE. Am letzten Oktober-Wochenende werden wir mit tausenden Menschen wiederkommen und die Braunkohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach blockieren. Wir müssen die Kohle im Boden lassen, denn wir müssen nicht nur den Wald retten, sondern auch das Klima weltweit,“ so Karolina Drzewo.

Kontakt:

Telefon: Karolina Drzewo: 0049 152 04560800

Kathrin Henneberger: 0049 0157 50861453

Mail: presse@ende-gelaende.org

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